Zukunft der Printmedien

Zukunft der Printmedien

Alles steht im Fokus von digitalen Medien. Ein regelrechter Hype zieht durch die Medienlandschaft und die Werbeverantwortlichen müssen entscheiden, in welchem Medium sie ihre Inserate platzieren sollen. Während das digitale Geschäft laufend wächst, schlägt der anhaltende Rückgang im Werbemarkt für Zeitungen und Zeitschriften auf den Umsatz. In der heutigen digitalen Welt stellt sich immer wieder die Frage, ob es überhaupt noch zeitgemäss ist, Printmedien jeglicher Art in physischer Form herzustellen. Sind die investierten Kosten für den Druck noch lohnend oder ist nicht bereits die schnelllebige Digitalisierung bei uns komplett angekommen?

Neue disruptive Technologien vereinfachen die Vervielfältigung von Inhalten und können diese praktisch ohne Zeitverlust auf der ganzen Welt veröffentlichen. Durch diese gleichwertigen Substitute hat für die Zeitung eine sehr schwierige Zeit begonnen. Und trotzdem zeigt eine kürzlich durchgeführte Recherche vom Schweizer Medien Verband in Zusammenarbeit mit der WEMF, dass eine Mehrheit der Leserinnen und Leser nach wie vor das gedruckte Medium dem elektronischen vorzieht, wenn es um die Aufnahme von seriösen Inhalten geht.

Und obwohl Zeitungen noch erscheinen, hat der Niedergang von Zeitungen trotzdem eingesetzt.

Nicht so jedoch für Zeitschriften! Die Zeitschriften scheinen nach Jahren des Übergangs vor einer Renaissance zu stehen. Gerade in der neuen schnelllebigen Welt mit permanentem Onlinekonsum stellen Zeitschriften einen Gegenpol für das Konsumieren von Inhalten dar. Die neuen Titel erscheinen zwar meist mit einer kleineren Auflage als in den Jahren zuvor, doch sie erzeugen eine nie da gewesene Printvielfalt. Alleine die Zahl der Zeitschriften in Deutschland hat einen neuen Rekord erreicht. Doch auch die Zeitschriftenverlage kämpfen mit dem Phänomen schwindender Anzeigenerlöse. Hier müssen die Verlage neue Geschäftsmodelle entwickeln, um mit der digitalen Transformation Schritt halten zu können. Das bedeutet, dass in Zukunft die Synergien eines crossmedialen Mixes aus Print- und Onlinekanälen noch viel stärker genutzt werden müssen, um die Zukunft der Printmedien langfristig zu sichern.

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